Gefahrstoff-Weiterbildung im Chemiepark GENDORF
4. Oktober 2025
Gefahrstoff-Weiterbildung im Chemiepark GENDORF
Am vergangenen Wochenende machten sich die Freiwilligen Feuerwehren Bad Schallerbach, Grieskirchen, Meggenhofen
und Neumarkt im Hausruckkreis
gemeinsam mit Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Feischl
sowie OBI d. F. Helmut Autengruber
auf den Weg in den Chemiepark Infraserv GENDORF (Bayern).
Ziel der Reise war eine intensive Gefahrstoff-Weiterbildung, um für zukünftige Einsätze mit chemischen Stoffen bestmöglich vorbereitet zu sein.
Im Chemiepark GENDORF erwarteten die Teilnehmer realitätsnahe und anspruchsvolle Übungsszenarien, die gezielt auf das sichere Arbeiten bei Schadstoffaustritten ausgerichtet waren. Im Mittelpunkt standen das richtige Einschätzen von Gefahren, das konsequente Anwenden der GAMS-Regel, das Ergreifen geeigneter Schutzmaßnahmen sowie das koordinierte und strukturierte Bewältigen eines Gefahrstoffeinsatzes.
Die praxisnahen Übungen boten eine hervorragende Gelegenheit, bestehendes Wissen zu vertiefen und Routine im Umgang mit komplexen Gefahrensituationen zu gewinnen.
Bei der ersten Übung wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW simuliert. Beide Fahrer mussten aus den Fahrzeugen gerettet werden, wobei der LKW mit verschiedenen gefährlichen Stoffen beladen war und der Fahrer kontaminiert wurde.
In der zweiten Übung galt es, einen Schadstoffaustritt aus einer defekten Rohrbrücke zu bewältigen und gleichzeitig eine verletzte Person zu retten.
Nach den intensiven Übungseinheiten erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen spannenden Einblick in die Arbeit der Werkfeuerwehr Chemiepark Infraserv GENDORF. Dabei konnten wertvolle Erfahrungen ausgetauscht und neue Perspektiven für den Feuerwehralltag gewonnen werden.
Ein besonderer Dank gilt der Werkfeuerwehr Chemiepark Infraserv GENDORF für die Möglichkeit zur Teilnahme und das hervorragend organisierte Ausbildungsprogramm. Ebenso danken wir OBI d. F. Helmut Autengruber für die Organisation dieser lehrreichen Weiterbildung.
Neueste Beiträge:

Im Rahmen der Übung im April wurde am Montagabend ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person realitätsnah beübt. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem richtigen Vorgehen an der Einsatzstelle sowie auf den verschiedenen Schnitttechniken zur schonenden und sicheren Personenrettung. Unter möglichst praxisnahen Bedingungen konnten die Abläufe gefestigt und die Zusammenarbeit verbessert werden.

Am Samstag, dem 11. April, nahmen fünf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt und eine Kameradin der Feuerwehr Kallham an der Atemschutzleistungsprüfung in Haag am Hausruck teil. Die Prüfung umfasste insgesamt vier Stationen. Bei der Geräteaufnahme mussten die Teilnehmer*innen je nach Leistungsstufe innerhalb von 180 bzw. 210 Sekunden ihre Atemschutzgeräte anlegen und einsatzbereit machen. In der praktischen Einsatzübung mussten die Trupps verschiedene Aufgaben bewältigen. Bei der vierten Station ging es um die Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte, während in der theoretischen Prüfung das Fachwissen abgefragt wurde. Ziel und Zweck der Atemschutz-Leistungsprüfung ist es, die Einsatzkräfte besser auf die Herausforderungen im Ernstfall vorzubereiten und eine sichere, unfallfreie Ausführung der Aufgaben zu gewährleisten. Die Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis gratuliert den sechs Teilnehmer*innen zur bestandenen Leistungsprüfung in Bronze und Silber!

Am Ostersonntag um 20:16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis zu einem Einsatz mit dem Stichwort „Baum über Straße“ alarmiert. Eine Windböe riss einen Baum in etwa fünf Metern Höhe ab und schleuderte ihn über die Fahrbahn. Mithilfe von zwei Motorsägen konnte das Hindernis rasch entfernt und die Straße wieder freigemacht werden. Der Einsatz konnte um 21:04 Uhr beendet werden.




